Hybrid Learning Model erweitert und übersetzt

Das Hybrind Learning Model (HLM) verbindet das 8-Learning-Events-Model mit didaktischen Konzepten des 4C-ID-Modells, Lernverben und technologischen Werkzeugen. Es handelt sich um ein Instrument zur didaktischen Konzeption sowie Kommunikation und es hilft bei der Planung von Blended-Learning-Konzepten.

Christian Glahn (BLC) und Marion R. Gruber (DLF) haben das Hybrid Learning Model ins Deutsche übersetzt und mit Vorschlägen ergänzt, mit welchen online Werkzeugen die verschiedenen Lernereignisse unterstützt werden.

Im Zentrum des HLMs stehen die 8 Lernereignisse "Aufnehmen", "Diskutieren", "Üben", "Nachmachen", "Entdecken", "Erschaffen", "Experimentieren", und "Meta-Kognition". In einer didaktischen Konzeption werden diese Ereignistypen selten genau so bezeichnet. Vielmehr werden sie über Handlungsaufforderungen und -aufträge in einem didaktischen Konzept zusammengeführt und arrangiert. Dabei muss sowohl die Perspektive der Studierenden als auch die der Dozierenden berücksichtigt werden.

Das HLM gibt für jedes Aktivitätsereignis und die beiden Perspektiven eine allgemeine Handlungsaufforderung sowie geeignete Lernverben zur Präzisierung der eigentlichen Aktivitäten. In der Praxis hilft es, die einzelnen Aktivitäten auf ein bis zwei Lernverben pro Auftrag bzw. Unterrichtsaktivität für Dozierende und Studierende zu beschränken.

Eine Lernaktivität wird durch passende Unterrichtsformen abgerundet und hilft so bei der Auswahl geeigneter Unterrichtsformen für die unterschiedlichen Lernereignisse.

Das Modell wurde dahingehend erweitert, dass Social-Media-Werkzeuge und Funktionen von Online-Lernplattformen den Aktivitätsereignissen zugeordnet sind. Das hilft Dozierenden, Blended-Learning-Konzepte schneller zu gestalten und diese einfacher zu kommunizieren.

Die erweiterte HLM-Version steht als grosses A0-Poster und als kleines A4-Handout zum Ausdrucken hier zum freien Download bereit. Es ist noch eine Publikation zum praktischen Einsatz des HLM in Vorbereitung.