Am 15.3. habe ich im Rahmen von "Uni Für Alle" ein emotionales Thema aufgegriffen und das Mem der medialen Verdummung in einer modernen Variante untersucht, die unter deutschsprachigen Pädagogen sehr populär ist: Der digitalen Demenz.

Ausgehend von der Frage: "Wie digitale Technologien unser Denken und Handeln beeinflussen?", habe ich zwei Konzepte in einer kurzen Analyse empirischen Daten ausgesetzt. Für mich ist es wichtig, dass wir uns bei so wichtigen Themen nicht von unserem Bauchgefühl leiten lassen. Wenn wir uns Gedanken über die Auswirkungen von Digitalen Technologien und Medien auf die Bildung und das Lernen machen steht nämlich nicht weniger auf dem Spiel als die Zukunft der Jugend. Deshalb sollten wir mit einer wissenschaftlichen Herangehensweise nach Hinweisen suchen, die die Richtigkeit einer These oder eines Konzept überprüfbar machen.

Heute hatte die Zeitung "20 Minuten" an prominenter Stelle einen Beitrag zum Plariarismusproblem an den Schweizer Hochschulen. Der Artikel liesst sich ein wenig wie Werbung für Stefan Weber, der sich über zu wenig Aufträge aus der Schweiz beklagt.

Das Thema ist wichtig und ich möchte auf zwei passende englischsprachige Beiträge hinweisen:

  1. I got plagiarised - what next?
  2. 8 Thoughts on plagiarism

Der 20 Minuten Artikel findet sich zum nachlesen hier.